Unglückliche Niederlage in Ahaus


Am 5.3. traten wir zum Auswärtsspiel in Ahaus an. Betrachtet man nur die Tabellensituation, so könnte man auf die Idee kommen, dass uns ein leichter Gang bevorstehen würde. Denn Ahaus hat als Tabellenachter gerade mal zwei Spiele gewinnen können und hatte unlängst selbst beim bis dahin punktlosen Schlusslicht in Oeding verloren. Doch schon im Hinspiel wurden wir beim 8:8 – Unentschieden unangenehm überrascht – und so sollte es auch im Rückspiel kommen!

Hinzu kam, dass wir auf zwei Stammspieler verzichten mussten. Sowohl unsere Nr. 1, Daniel Flück, als auch unsere Nr. 6, Frederic Freikamp, fehlten krankheitsbedingt. Dafür halfen Mario Terhart und Manni Jäschke aus.

Schon in den Anfangsdoppeln machten sich die dadurch notwendig werdenden Umstellungen negativ bemerkbar. Da unser etatmäßiges Spitzendoppel Daniel Flück / Thorsten Freikamp nicht antreten konnte, übernahmen Norbert Uhlenbrock und Andre Tünte diesen Part – mit eher bescheidenem Erfolg. Gegen das routinierte Doppel 2 der Ahauser unterlagen sie deutlich 1:3. Enger war die Partie von Laura Brömmel und Thorsten Freikamp. Nachdem sie gegen das Spitzendoppel der Ahauser mehrere Matchbälle vergeben hatten, unterlagen Laura und Thorsten unglücklich mit 10:12 im Entscheidungssatz. Da auch Mario und Manfred mit 1:3 unterlagen, standen wir nach den Doppeln noch ohne Punkt da: 0:3.

Im oberen Paarkreuz machten wir uns dann an die Aufholjagd. Zunächst siegte Thorsten deutlich 3:0 gegen Terstege; auch Norbert war anschließend gegen Averkamp ungefährdet und siegte 3:1. Damit hatten wir den Anschluss wieder hergestellt und beim Zwischenstand von 2:3 aus unserer Sicht kam es zu den Spielen im mittleren Paarkreuz.

Laura kam mit dem Spiel von Büscher nicht zu Recht und unterlag ohne Chance 0:3. Besser machte es Andre. In einem Spiel mit Höhen und Tiefen kämpfte er sich im entscheidenden fünften Satz zu einem knappen 3:2 – Erfolg. Damit lagen wir weiterhin zurück: 3:4.

Im unteren Paarkreuz konnte Manni einen Satzgewinn verbuchen, unterlag aber gegen Palczynski schließlich mit 1:3. Mario dagegen ließ sich vom Material seines Gegners Joost nicht beeindrucken und siegte glatt 3:0.

Schon nach dem ersten Durchgang bahnte sich also ein ähnlich knapper Spielverlauf wie im Hinspiel an und auch die weiteren Einzel waren hartumkämpft. Zunächst musste Thorsten seinem Gegner Averkamp knapp mit 8:11 im Entscheidungssatz den Vortritt lassen; nicht zuletzt deshalb weil dieser beim Stand von 8:8 einen Kanten - bzw. Netzballhattrick hinlegte. Norbert behielt mit demselben Ergebnis die Oberhand. Sein 11:8 – Sieg im Entscheidungssatz hielt uns weiter im Spiel, allerdings lagen wir weiter knapp in Rückstand: 5:6.

Daran änderte sich auch im mittleren Paarkreuz nichts. Andre spielte mit Büscher vier Sätze lang auf Augenhöhe, verlor aber den Entscheidungssatz deutlich 5:11. Laura hatte mit dem Spiel von Kramer weniger Mühe als erwartet und siegte überlegen 3:1.

Die letzten beiden Einzel mussten dann die Entscheidung darüber bringen, ob wir uns ins Abschlussdoppel würden retten können und ob wir dort sogar eventuell noch eine Siegchance haben würden.

Wie schon in fast allen vorhergehenden Paarkreuzspielen endeten auch die letzten Einzelpartien ausgeglichen. Während Mario in einem engen Match gegen Palczynski nach Abwehr mehrerer Matchbälle im vierten Satz mit 11:7 im entscheidenden Durchgang die Oberhand behielt, war Manni beim 0:3 gegen den Materialspieler Joost ohne Siegchance.

Es kam somit wie im Hinspiel zum Showdown im Abschlussdoppel. Hier musste jedoch unser neu formiertes Doppe 1, Andre und Norbert, die Überlegenheit von Terstege / Palczynski anerkennen. Sie boten wie schon zu Spielbeginn erneut eine wenig überzeugende Vorstellung und unterlagen glatt 0:3.

Damit stand nach einer Spielzeit von drei Stunden und vierzig Minuten die zweite 7:9 – Niederlage der Rückrunde fest, die heute vor allem auf unsere Doppelschwäche zurückzuführen war. Mit 0:4 – Doppelpunkten ist ein Spiel schwer zu gewinnen! Dennoch war die Niederlage vermeidbar: das Pech in einigen Einzelspielen, das Fehlen zweier Stammspieler und eine auf gefühlt 30 Grad aufgeheizte Sporthalle mit nicht idealen Bedingungen waren für uns heute willkommene Ausreden für das überraschende Ergebnis gegen das Tabellenkellerkind aus Ahaus.

Nun haben wir zunächst eine längere Spielpause. Erst am Ende der Osterferien erwarten wir den Tabellendritten aus Südlohn am 1.4. zum „Flutlichtspiel“ um 20 Uhr in Raesfeld.