Beim Meisterschaftsfavoriten war nichts zu holen


Am 21.2. trat die Zweite beim Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten TUS Sythen an. Schon aus dem Hinspiel, das mit 1:9 verloren ging, wussten wir, dass uns eine fast unlösbare Aufgabe erwartete.

Die zu Saisonbeginn auf drei Positionen verstärkte Sythener Mannschaft hat bis auf ein Unentschieden bisher alle Spiele sehr deutlich gewinnen können – und dies sollte auch nach unserem Auftritt so bleiben.

Zu Beginn waren Daniel Flück /Thorsten Freikamp gegen das Spitzendoppel der Sythener genauso chancenlos wie unser Doppel 3 Norbert Uhlenbrock / Andre Tünte. Beide mussten jeweils deutliche Niederlagen einstecken, wobei Norbert und Andre zumindest einen Satz gewinnen konnten. Ulrike Ulland und Martin Rößger spielten auf Augenhöhe mit dem Doppel 2 der Gastgeber, mussten aber nach knappen Satzverläufen ebenfalls gratulieren (1:3). Knackpunkt dieses Spiels war sicherlich der 3. Satz, den Ulrike und Martin nach mehreren Satzbällen unglücklich 17:19 verloren.

Im oberen Paarkreuz lieferten Ulrike Ulland und Martin Rößger gute Leistungen ab, konnten aber ebenfalls eine Niederlage nicht abwenden. Martin war dabei näher dran, musste sich aber schließlich im Entscheidungssatz geschlagen geben. Ulrike hatte es mit einem unangenehmen Materialspieler zu tun, der in einigen Ballwechseln auch das nötige Glück auf seiner Seite hatte und mit 3:1 die Oberhand behielt.

Das mittlere Paarkreuz brachte dann den ersten Sieg für uns, von dem wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten, dass es der einzige bleiben sollte. Thorsten Freikamp behielt in einem engen Match im Entscheidungssatz die Nerven und siegte 11:8. Daniel Flück dagegen kam mit dem unorthodoxen Spiel seines Gegners nicht klar und unterlag deutlich 0:3.

Auch das untere Paarkreuz konnte heute keinen Sieg einfahren. Norbert Uhlenbrock spielte zu passiv und musste seinem Gegner mit 3:1 den Vortritt lassen. Andre Tünte verlor mit 0:3, hatte aber im dritten Satz die Wende auf dem Schläger, verlor jedoch nach Führung unglücklich in der Verlängerung.

Bei 1:8 durfte dann Ulrike Ulland nochmals ran. Wieder hielt sie gut mit, hatte aber erneut in den entscheidenden Phasen des Entscheidungssatzes nicht das Glück auf Ihrer Seite und unterlag 2:3.

Damit war der Spielnachmittag für uns nach gut 2 Stunden beendet.

Zwar haben wir die deutliche Hinspielniederlage „eindrucksvoll“ bestätigt; allerdings gab es doch heute einige enge Spiele, so dass das Ergebnis durchaus auch etwas erträglicher hätte ausfallen können.

Trotzdem bleiben wir Dritter, sind jetzt jedoch punktgleich mit dem Vierten TSG Dülmen, den wir nächsten Samstag in Raesfeld erwarten. Mit einem Sieg können wir den dritten Platz wieder festigen, haben jedoch zudem noch die Gewissheit, dass auch Dülmen gegen unseren heutigen Gegner chancenlos sein wird.