6h-Lauf - Weltrekord in Münster

Am 12.3.2016 hat Christian Pflügler, Initiator des 6h-Laufes, wieder gerufen, und alle sind gekommen.

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Der Lauf, der zum siebten Mal stattfand, fing 2011 ganz klein mit ca. 50 Startern an.
2016 wurde nun ein Weltrekord angestrebt. 350 Läufer mussten mehr als 45 km laufen, damit der Lauf der größte 6h-Lauf laut DUV-Statistik weltweit wird. Gekommen waren 500 Starter, von denen 490 die 6-Stunden-Marke erreichten!
Viele bekannte Gesichter waren dort. Überwiegend Ultraläufer, aber auch viele, die einfach mal etwas mehr als einen Marathon laufen wollten.

Die Location war wieder einmal außergewöhnlich. Gestartet wurde in der Speicherstadt in Münster-Coerde. Dort musste auf einem vermessenen 2100m langen Rundkurs ausschließlich über Kopfsteinpflaster gelaufen werden, was sich nach einigen Stunden dann doch ganz schön (oder eben nicht schön) bemerkbar machte.
Vor dem Start gab es noch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, von dem sich so manches Hotel noch eine Scheibe hätte abschneiden können. Alles kostenlos! Ebenso wie nach dem Lauf. Ein Pastamenü mit allerlei Soßen und Brot. Ebenfalls kostenlos. Von der Verpflegung während des Rennens mal ganz abgesehen. Hier kam jeder auf seine Kosten. Es gab sogar eine vegane Verpflegungsstation. Und das alles für 20€!!!

Der Lauf selber startete um pünktlich um 10 Uhr bei bestem Läuferwetter. Etwas kühl zu Beginn aber sonnig. Im Uhrzeigersinn ging es um die alten, renovierten Speicher, in denen sich viele bekannte Firmen niedergelassen haben. Da man bei 500 Startern natürlich auf eine angemessene Streckenlänge kommen muss, war es ein sehr verwinkelter Kurs mit sehr vielen Kehren und Kurven.
Das hieß, sechs Stunden lang immer wieder abbremsen und wieder loslaufen. Keine optimale Strecke für Rekorde. Dazu kam dann noch das schon erwähnte Kopfsteinpflaster. Das machte das Ganze dann nach ein paar Stunden zu einer Knochenmühle.
Mir persönlich ging es darum, meine letztjährige Leistung von 60,12 km zu verbessern. Losgelaufen bin ich mit meinem Zimmerpartner für den 100Meilen-Lauf in Berlin, Toni Jug.  Das Tempo war von Anfang an passend (5:20min/km), und so konnte ich die von mir vorgenommen 65 km noch ausbauen, und hatte am Ende offizielle 66,666 km erlaufen, was einen Schnitt von 5:23min/km bedeutet. Damit war ich mehr als zufrieden. Toni konnte noch eine Schippe drauflegen und lief 68,5 km.
Als Erinnerung gab es anstatt einer Medaille einen aus Salzteig geformten Kopfsteinpflasterstein. Keine Ahnung wie lange das Backen der 500 Steine gedauert hat. Allein dafür hätte man auch schon eine Medaille vergeben müssen.
Ach ja, ein T-Shirt mit Namen und ein Buff (Halstuch passend zum T-Shirt) gab’s auch noch.

Das Training für Berlin läuft also bis jetzt rund, und die schönen langen Lauftage im Sommer kommen jetzt auch bald. Dann kann das Ganze noch ausgebaut werden.

Video zu diesem Lauf auf YouTube.