PUM 2016

Am 9.4.2016 fand in Osnabrück im Naherholungsgebiet am Piesberg der 4. Piesberger Ultra Marathon statt. Laut Veranstalter der nördlichste Bergultra Deutschlands.

160409 pum 13
  • 160409 pum 13
160409 pum 14
  • 160409 pum 14
160409 pum 15
  • 160409 pum 15
160409 pum 16
  • 160409 pum 16
160409 pum 17
  • 160409 pum 17
160409 pum 18
  • 160409 pum 18
160409 pum 19
  • 160409 pum 19
160409 pum 20
  • 160409 pum 20
160409 pum 21
  • 160409 pum 21
160409 pum 22
  • 160409 pum 22
160409 pum 23
  • 160409 pum 23
160409 pum 24
  • 160409 pum 24
Showing images 13 to 24 of 32
 

Die Daten des Laufs: 55,2 km – 3102 Treppenstufen – 1750 Höhenmeter.
Zu laufen waren 6 Runden à 8,9 km auf einem Wanderweg mit schönen Trailabschnitten und knackigen Steigungen. Dabei wird ein imposanter Steinbruch umrundet.
Los ging es über ein 750 m langes Anlaufstück, um zum Piesberg zu kommen. Von dort aus ging es auf die 6 Runden und nach der letzten Runde dann Retour zurück zum Sportplatz.
Zunächst führte ein Schotterweg steil bergauf. Von dort aus wurde eine Ehrenrunde im Wald gedreht, auf der schon ordentlich Höhenmeter gesammelt wurden. Dann ging es zurück auf den Schotterweg, weiter bergauf.
Auf dem höchsten Punkt der Strecke standen drei große Windräder, die über zwei lange Stahltreppen zu erreichen waren.
Hier gab es auch den ersten Verpflegungspunkt. Ein Lob an dieser Stelle allen Helfern, die den Läufern das Wasser auf der Strecke angereicht haben.
Danach ging es nun auf die Umrundung des Steinbruchs, wobei ein Rundwanderweg abzulaufen war, der für mich als Straßenläufer, der eigentlich nur flaches Gelände gewohnt ist, von Runde zu Runde anspruchsvoller wurde. An zwei Stellen ging es sehr steil bergab, und ich musste mich schon sehr konzentrieren, um nicht zu stürzen.

Am Ende der Runde befand sich ein weiterer Verpflegungsstand, an dem es wieder allerlei Köstlichkeiten gab. Hier war für jeden etwas dabei, und die nach Startnummern nummerierten Trinkbecher wurden auf Zuruf immer mit dem passenden Getränk gefüllt – top!!

Ich für meinen Teil hatte die Strecke echt unterschätzt. Das ständige Auf und Ab laugte mich ganz schön aus. Meine Taktik, jede Runde in knapp einer Stunde zu laufen, wurde Mitte der fünften Runde zunichte gemacht. Aufgrund der fehlenden Höhenmeter im Training und des zu schnellen Anfangstempos fing meine Oberschenkelmuskulatur 15 km vor dem Ende ganz schön an zu zucken. Und um nicht in einen Oberschenkelkrampf reinzulaufen, musste ich ganz schön Tempo raus nehmen und Teilabschnitte gehen. Besonders auf der letzten Runde, nachdem ich die zwei langen Treppen hoch gelaufen bin, wurde es noch einmal hart. Ich konnte aber nach einer ordentlichen Dehnpause wieder ein langsames Tempo laufen und schließlich in 6:34 Std. als 20. von 123 Läufern finishen. Außerdem wurde ich noch Altersklassendritter.
Leider musste ich aus privaten Gründen direkt nach dem Finish schon wieder nach Hause, und konnte so die tolle Siegerehrung mit anschließender Freistart-Tombola (30[!] Freistarts für Marathon- und Volksläufe) nicht miterleben. Der Lauftreff hat übrigens auch zwei Freistarts zur Verfügung gestellt.
Bei dieser Gelegenheit wurde außerdem noch Stefan Beckmann vom TV Borken für seinen 200. Marathon/Ultra geehrt.
Er wurde in beeindruckenden 5:35 Std. Gesamtzweiter.

Auf jeden Fall bin ich im nächsten Jahr wieder dabei. Denn die Strecke will ich noch einmal ohne Krampf laufen. Auch wenn ich vier Tage ordentlich Muskelkater hatte.